Wie entsteht eigentlich Mundgeruch

Die Mundhöhle ist ein Biotop mit einer Vielzahl von Bakterien, die eine wichtige Rolle bei der Verdauung übernehmen. Nach dem ersten mechanischen Zerkleinerungsprozess unserer Speisen durch das Kauen übernehmen die Enzyme unseres Speichels den weiteren chemischen Zerkleinerungsprozess in der Mundhöhle. Anschließend spült der Speichel alles weg. Ist der Speichelfluss allerdings vermindert oder gestört – und damit auch das natürliche Gleichgewicht in unserem Mund – entstehen in der Mundhöhle gute Vermehrungsbedingungen für unerwünschte Bakterien und es verbleiben auch mehr Speisereste in der Mundhöhle als gewünscht. Eine gesunde Bakterien-Flora ist also Voraussetzung für einen angenehmen Atem. Übrigens sind es überwiegend die übel riechenden Gase des Zersetzungsvorgangs (es handelt sich um flüchtige Schwefelverbindungen VSC: Volatile sulphur compounds), die von unserem Gesprächspartner als Mundgeruch wahrgenommen werden. Schlechter Atem ist übrigens ein weltweites Problem und betrifft häufiger Männer als Frauen, sowie mehr ältere Menschen als jüngere. Bei Frauen ist die Konzentration der Schwefelverbindungen während des Eisprungs bis zum Vierfachen erhöht. In 90% der Fälle kann der Mundgeruch schnell selbst beseitigt werden; bei den restlichen10 % liegt eine Krankheit als Ursache zu Grunde.

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